Kultur, Freizeit und Sport
Für eine lebenswerte Stadtkultur
Pankow ist ein vielfältiger und wachsender Bezirk. Kultur-, Freizeit- und Sportpolitik müssen dieser Realität gerecht werden: nah am Alltag der Menschen, sozial gerecht, inklusiv und langfristig tragfähig.
Kultur: Strukturen sichern, Teilhabe stärken
Kulturpolitik darf sich nicht auf Einzelprojekte beschränken. Einrichtungen wie die Volkshochschule Pankow, die Schaubude Berlin, das Ballhaus Ost, das Bühnen Rausch-, Pfefferberg- oder RambaZamba-Theater, die Kulturbrauerei, der Prater oder die Brotfabrik insgesamt, das Zimmer 16, das Varia Vineta, die Puppentheater Felicio und Prenzlkasper, die Galerie Pankow oder Orte wie der Soziale Buchladen `Ein Lichtstrahl´ stehen beispielhaft für eine vielfältige Bezirkskultur. Wir setzen uns ein für:
- eine verlässliche Finanzierung,
- bezahlbare Räume
- faire Arbeitsbedingungen und
- für die Bereitstellung von Finanzmitteln für die freie Szene.
Kunst- und Kulturangebote sollen alle Stadtteile erreichen. Kinder- und Familienkultur – etwa im Mach-Mit Museum, im Labyrinth Kindermuseum oder in der Ludothek von Spielmittel e.V. – ist ein zentraler Bestandteil kultureller Teilhabe. Kultur muss frühzeitig in die Stadtentwicklung und Quartiersplanung eingebunden werden.
Freizeit: Öffentliche Räume beleben
Freizeit ist mehr als Jugendpolitik. Wir stärken Orte, die gemeinschaftsbildend sind, wie das Stadtteilzentrum Pankow, das Stadtteilzentrum Teutoburger Platz, das Stadtteilzentrum im Turm, das Nachbarschaftshaus Alte Apotheke, das Stadtteilzentrum Buch sowie das Frei-Zeit-Haus Weißensee. Der Mauerpark steht exemplarisch für einen städtischen Raum, der Erholung, kulturelle Selbstorganisation und nachbarschaftliche Begegnung verbindet. Solche Orte brauchen klare Zuständigkeiten, gute Pflege und Nutzungskonzepte, die Anwohner, Besucher und Initiativen gleichermaßen berücksichtigen. Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen wie der Kinderbauernhof Pinke-Panke, die Jugendfarm Moritzhof oder der Tivolotte Mädchen*club leisten unverzichtbare Arbeit für soziale Teilhabe und müssen langfristig abgesichert werden.
Sport und Bewegung: Offen, inklusiv und verlässlich
Sportpolitik beginnt bei der Infrastruktur. Sanierung bestehender Sportstätten hat Vorrang, ergänzt durch frei zugängliche Bewegungsangebote im öffentlichen Raum. Der Jahn-Sportpark ist dabei ein zentraler Ort für den Bezirk. Seine Zukunft muss transparent, inklusiv und unter Beteiligung von Vereinen, Anwohnern und Nutzergruppen gestaltet werden. Ziel ist eine Sport- und Bewegungsfläche, die Leistungs-, Breiten- und inklusiven Sport ebenso ermöglicht wie schulische und freie Nutzung. Wir setzen uns für den Bau des Hallenbades in der Wolfshagener Straße ein.
Bewegung soll wohnortnah möglich sein – für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Sport, Gesundheit und Prävention sind zusammen zu betrachten.
Gemeinsam gestalten
Wir setzen auf verbindliche Beteiligung, transparente Entscheidungen und eine bessere Koordination im Bezirksamt. Öffentliche Mittel sollen nachhaltig, nachvollziehbar und wirksam eingesetzt werden.
Unser Ziel: Ein Pankow, in dem Kultur, Freizeit und Sport verlässliche Grundlagen für Lebensqualität, Zusammenhalt und Gesundheit in allen Stadtteilen bilden.
Grafik: Erwin Liedke
Quelle: Leopard 2-A8 Panzer: https://t1p.de/2k8kq Baukosten Schwimmhalle Pankow: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmhalle_Pankow